Berufsunfähigkeitsversicherung: Kaufmännischer Angestellter

… wer kennt das nicht das Unsicherheitsgefühl? Der Blick auf die aktuelle Rentenmitteilung der gesetzlichen Rentenversicherung hat mir ein solches Gefühl beschert. Aufgrund der ausgewiesenen Werte habe ich mich mit folgender Fragestellung beschäftigt:
Was passiert eigentlich bei einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit mit meinem Lebenszielen?

Die Zukunftsbetrachtung machte schnell deutlich, welche negativen Auswirkungen das Wegbrechen meines Gehaltes für mich und für die neu gegründete Familie hat. Gemeinsame Ziele und Wünsche (Immobilie) sowie die sehr geschätzte aktuelle Lebensqualität wären nicht mehr realisierbar. Eine äußerst belastende Vorstellung und die Perspektive der finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit waren somit echt krass.

Als kfm. Angestellter habe ich das Berufsunfähigkeits-Risiko in der Vergangenheit für mich nur als gering bewertet. Die Fakten der Zukunftsbetrachtung haben mich betroffen gemacht und für ein Problembewusstsein gesorgt. Angesichts geringer staatlicher Leistung ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung die Alternative und stellt eine wichtige finanzielle Vorsorge dar. Aus Eigeninteresse sowie verantwortlicher Familienvater begann ich unverzüglich eine geeignete private Vorsorge zu recherchieren. Hierzu nutzte ich das Internet und die Erfahrungen meines beruflichen wie privaten Umfeldes.

Mein persönliches Ziel:
•  Mich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung bestens abzusichern, für den Fall, dass ich meiner beruflichen Tätigkeit wegen einer Krankheit, eines Unfalls oder psychischer Probleme dauerhaft nicht mehr nachgehen kann!

•  Die Berufsunfähigkeitsversicherung federt den Einkommensverlust ab.

Einfach war dieses aber keinesfalls, den für mich optimalen Anbieter zur Berufsunfähigkeitsvorsorge zu finden. Der Markt bietet nicht nur unzählige Angebote mit deutlichen Preisunterschieden. Sehr gute Anbieter unterscheiden sich mitunter durch doppelt so hohen Beitrag. Der Abschluss bei dem falschen Anbieter belastet somit Jahrzehnte unnötig das Haushaltsbudget! Ebenso gravierend sind die Leistungen bedingt durch die großen Unterschiede in den Bedingungswerken.

Bei allen Testsiegern der einschlägigen Medien habe ich mit meinen Parametern schriftliche Angebote angefordert. Meine Auswertung – obwohl versicherungstechnisch nicht vorgebildet – war absolut enttäuschend und hat mich meinem Ziel nicht weitergebracht. Alle Angebote der Testsieger, waren auf meine persönliche Situation bezogen, ungeeignet.

Meine Feststellung: Die über diverse Portale eingeholten Angebote sind offenkundig unzureichend getestet, weil allen Bewertungen nur Musterkunden zugrunde liegen. Alle Angebote hatten Mängel und waren bei der Entscheidungsfindung nicht zielführend.

Einen Anbieter, der sowohl alle wichtigen Leistungen bietet, als auch durch einen günstigen Preis überzeugt, konnte ich auf diesem Weg nicht finden.

Konsens den Versicherungsexperten, die ich im Internet gefunden habe, dass die Tester zu wenige wichtige Kriterien beim Test berücksichtigen. Den Bewertungen, stehe ich seit meiner eigenen BU-Recherche und im Wissen um Manipulationen des ADAC zur Testergebnissen nun äußerst kritisch gegengenüber.

Mein Fazit:

•  BU-Angebote variierten in den Berufsgruppen und Berufsbezeichnung.

•  Wichtige Klauseln z. B. abstrakte Verweisung usw.

•  Nachversicherungsgarantie zahlt sich später immer aus.

•  Prozessquoten der Anbieter und unabhängige Statistiken zur Berufsun-fähigkeit sind auch zu beachten.

•  Service und die Kundenfreundlichkeit werden in der Regel nicht getestet.

•  Auch wenn manche Versicherer der Berufsunfähigkeitsversicherung fast überall gut abschneiden, einen eindeutigen Testsieger gibt es nicht.

•  Somit gibt auch nicht „den BU-Tarif“!

•  Die Komplexität der BU-Vorsorge und deren Prozessketten erfordern einen unabhängigen Dienstleister mit entsprechender Kompetenz. Die Integration der hier zusammengetragenen Aspekte setzt ein Versicherungsmakler am besten nach einer entsprechenden Risikoanalyse um, damit im Leistungsfall sich keine Stolperfallen auftun.

•  Ein Verzicht auf eine BU-Beratung ist nach meinen Erfahrungen fahrlässig.

•  „Pauschalität ist ein oft gemachter Fehler“, der bei einem BU-Leistungsfall verhängnisvolle Wirkungen hat.

•  Bestehende BU-Police in jedem Fall auf Absicherungslücken prüfen zu lassen.

•  Die Laufzeit sollte bis zum Rentenalter gehen. Bis zum 60. Lebensjahr ist zu kurz. Wer danach berufsunfähig wird, muss seine Ersparnisse anzapfen, bis die Altersrente gezahlt wird.

•  Online-Rechner berücksichtigen keine Vorerkrankungen, dieser Fakt führt je nach Anbieter zu Antragsablehnungen.

Diese Ablehnung wird in einer zentralen Datei gespeichert und erschwert in der Regel den Zugang zu einer BU-Vorsorge.

Aufgrund positiver Erfahrungen kam der Tipp von einem Bekannten. Dieser hat mir einen erfahrenen Makler aus Bochum empfohlen. Die persönliche Beratung ist für mich der absolute Königsweg. Die Informationsphase, das äußerst vertrauensvolle Gespräch mit dem Makler waren auch für mich die Entscheidungsgrundlage. Aufgrund meiner persönlichen Parameter habe ich einen preiswerten, leistungsstarken BU-Schutz gefunden.

Mit einem guten Gefühl sehe ich nun möglichen Wechselfällen des Lebens ent-gegen. Dieses bietet mir und meiner Familie nun Sicherheit und somit Lebens-qualität, dass wir nicht in die Armutsfalle geraten. Am besten ist aber, wenn ich auch in Zukunft in der Lage bin, meine lebenserfüllende Arbeit ohne gesundheit-liche Einschränkung bis zum Erreichen der Altersrente nachgehen darf.
Meine Erfahrungen stelle ich im Blog zur Diskussion. Wenn Lust zur Antwort, dann schreibt mir.

Stefan Urban, Bochum

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